Fujinon XF 50mmF2 R WR mit ersten Beispielen

 

Nahaufnahmen und Bokeh mit dem neuen 50mm/f2:

Als letztes Objektiv der „nifty three“ wurde sein Verkaufsstart für Januar 2017 angekündigt. Es war jedoch erst mit Verzögerung Anfang April im Handel zu bekommen. Seine Größe und mechanische Qualität ähneln dem 23er und dem 35er aus der WR-Reihe. Es erinnert mit seiner ungewöhnlichen Brennweite von 50 mm, die einem Kleinbild-Äquivalent von 75 mm entspricht, aber auch hinsichtlich seiner kompakten Bauform an das Leica Summicron 75/f2. Das Fuji-Modell ist ebenfalls auf eine sehr kurze Nahgrenze ausgelegt. Ob es aber tatsächlich die „brutal sharpness“ wie das Summicron oder das Fujinon 56mm/f1,2 bietet, ist mir noch nicht ganz klar. Vertrauenswürdige Tests liegen diesbezüglich bisher nicht vor.

Kompaktheit und geringes Gewicht waren für mich die wesentlichen Kriterien bei der Auswahl des neuen Kamerasystems. Aus diesem Grunde habe ich die ungewöhnlich kurze Telebrennweite dem allseits hochgelobten, sehr scharf zeichnenden, dagegen aber größeren und schwereren 56er-Modell (KB-Äquivalent von 85 mm) mit seiner offenen Blende von 1,2 vorgezogen.

Entgegen der recht weichen offenblendigen Bildgebung der beiden Fujinone mit 23 mm und 35 mm im Nahbereich zeichnet das 50er hier feine Details und bietet zudem erfreuliche Kontraste – wie die beiden ersten Aufnahmen der kleinen Beispielserie belegen.

 

 

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