Januar-Tristesse

Es ist üblich, sich zum Jahreswechsel Vorsätze zu nehmen. Einer meiner Vorsätze für das Jahr 2018 ist, sich den abendlichen Rotwein durch körperliche Aktivität zu verdienen. So haben wir uns heute den Diekholzener Höhenweg rund um die Warme Beuster erwandert, gut 7,2 km mit einem Höhenanstieg von 90 m und dem höchsten Punkt von 230 m. Die Außentemperatur lag knapp über dem Gefrierpunkt, der Nebel hing tief, so dass die Brille schnell beschlug – und es regnete mal nicht.

Eine weitere Begleiterin auf dieser Runde war die neue Immerdabeikamera mit dem Immerdraufobjektiv. Die JPGs aus der X-Pro2 und dem Fujinon XF 23mm/f2 R WR wurden in Lightroom im Ausschnitt angepasst, hier und da die Belichtung korrigiert und im Kontrast wie auch mit der Klarheit geringfügig angehoben. Die entscheidende Weiterverarbeitung geschah daraufhin aber mit der NIK-Software Analog Efex Pro 2.

In Anlehnung an den vorhergehenden Blogeintrag habe ich erstmals einen Programmteil der NIK-Software, den ich bisher beiseite liegen ließ, ausgiebiger getestet und digital „analoge Fotos“ produziert. Verschiedene analoge Grundvarianten (klassische Kamera, Schwarz Weiß, Farbstich, Bewegung, Nassplatte, Schwacher Bokeh-Effekt, Doppelbelichtung, Plastiklinse, Vintage-Kamera, Multiobjektiv) bieten ihrerseits wieder Untervarianten, die zudem noch in vielerlei Hinsicht manuell modifiziert werden können.

Die Möglichkeiten zur analogen Verfremdung der digitalen Originale sind zwar nicht unendlich jedoch zahlreich, auch wenn man berücksichtigt, dass wahrscheinlich ein gewichtiger Teil der Möglichkeiten für „ernsthafte“ Präsentationen nicht zu gebrauchen ist.

Hier also eine Auswahl der trüben Januar-Aufnahmen:

 

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