Werkstattbesuch

Baumwipfelpfad Bad Harzburg –

Es ist schon wieder 1 Jahr vorbei. Mein alter Schwede musste zur Inspektion. Diesmal war auch der TÜV dran. Da ich immer noch zur Werkstatt meines Vertrauens in unserer alten Heimat fahre, war dieser Tag gefüllt mit einigen überfälligen Besichtigungen im Harz. Letztes Jahr hatten wir diese Gelegenheit genutzt, um nach langer Zeit Quedlinburg einen Besuch abzustatten. Im vorletzten Jahr war Halberstadt dran.

Während einer Fahrt gestern durch Teile des Oberharzes waren wir betroffen über das Ausmaß des dortigen Baumsterbens und dass das, was wir als dichten Wald in Erinnerung hatten, nun teils ein totes braunes Baummeer war oder bereits baumfreie Freiflächen.  Gezielt sind wir dann an eine dieser neuen Freiflächen gefahren, nämlich zur Marienteich Baude, die wir noch als tief im Wald versteckt kannten.

Nebenan befindet sich das NABU-Wildkatzen-Erlebniszentrum. Wir kamen gerade rechtzeitig, um die 12-Uhr-Fütterung mit zu erleben.

Nach einer Stärkung mit einer Leiste-Bratwurst ging es dann wieder runter nach Bad Harzburg. Dort haben wir uns den Baumwipfelpfad Bad Harzburg angesehen. Das „kleine Märchenland“ in einem Seitental an der B4 war bereits in den 80 Jahren, als ich für einige Zeit in Bad Harzburg gearbeitet hatte, „von vorgerstern“ – wie auch das Städtchen selber mit seiner überkommenen und teils verkommenen Bäderarchitektur aus der Gründerzeit. Die letzten Jahre haben aber offensichtlich einen frischen Wind mit neuen Ideen gebracht, zu denen auch der Baumwipfelpfad gehört, der über dem Märchenland errichtet wurde und den wir uns jetzt ertsmalig erlaufen haben.

 

 

 

Notiz-Blog

Bei der fotografischen Erkundung hatte ich ausschließlich das 35 mm/f1,4 an die X-Pr02 montiert. Vom Blickfeld war es mir wieder recht vertraut geworden, so dass ich keine andere Variante vermisste. Es war ein herrlicher Spätsommertag, der das Grün der Laubbäume an diesem Wipfelpfad gut zum Leuchten brachte.

Um dieses Leuchten fotografisch besonders zu betonen, habe ich erstmals eine Filmsimulation von Fujifilm (in der mit Capture One mitgelieferten Version) benutzt, die ich bisher wegen ihrer (über-)gesättigten Farben nicht mochte: Fujifilm Velvia (Vivid). Mir schien sie für diese Motive aber erstmals geeignet, gerade im Kontrast zu den SW-Versionen, die wiederum ihre markante Note in Silver Efex bekamen. Ich habe den Sättigungsregler nicht benutzt – auch nicht, um die Farbsättigung zu reduzieren. Es wurden lediglich die Tiefen geringfügig angehoben. Kontrast und Schärfe, die diese Filmsimulation mitbringt, sind schon herausragend, so dass der Klarheitsregler nur einen kleinen Rest dazu gab. Zudem blieb der Schärferegler in C1 außen vor. Die leuchtende Brillianz ist alleinig Folge der Filmsimulation. – Velvia (Vivid) bleibt aber gewöhnungsbedürftig.

 

 

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