Fotografische Rückblicke

Für Vergleiche mit den Bildern der Fujifilm habe ich alte Aufnahmen mit der Nikon D70, der Nikon D200 und der Canon 5 D Mark II heraus gesucht. Mit der D70, die ich im November 2006 erworben habe, bin ich erst spät in die digitale Spiegelreflex-Fotografie eingestiegen. Etwa 2 Jahre später wurde sie von der D200 abgelöst. Dieser wiederum folgte weitere 2 1/2 Jahre darauf die Canon 5 D Mark II.

Bei gleicher Größe des APS-C-Sensors wird in der Gegenüberstellung der beiden Nikons mit der Fujifilm die technische Entwicklung der letzten 10 Jahre deutlich, zumindest dann, wenn man die Bilder entsprechend vergrößert, entweder auf einen großen Monitor oder im Print. In allen praktischen Belangen bietet die X-T2 spürbare Fortschritte bzw. Vorteile, so dass eigentlich der Vergleich schon fast ein wenig unfair erscheint.

Durch den Wegfall des Spiegelkastens ist die X-T2, trotz gleicher Sensorgröße, kleiner und leichter als die D70 bzw. die D200. Ihr Handling ist durch die differenzierten „mechanischen“ Einstellmöglichkeiten traumhaft! Gegenüber der Vollformatkamera Canon 5D MarkII bietet sie das erheblich kleinere und leichtere Kamerasystem, ohne dass damit aber optische Qualitätseinbußen verbunden ist.

Unter Punkt 11 bis 15 habe ich einige alte Aufnahmen mit der Nikon D70, D200, der Canon 5D MarkII und der Canon S90 im Dezember 2018 noch einmal neu bearbeitet und zwar mit dem RAW-Konverter Exposure X4, der seit einiger Zeit bei Insidern des Fujisystem als gute Alternative zu Lightroom gehandelt wird. Dies zum einen, weil Exposure als Kaufversion zu erwerben ist und zum anderen, weil Exposure offensichtlich besser mit den RAW-Dateien von Fujifilm umgehen kann und nicht zuletzt auch, weil Exposure eine Fülle von Presets (z.B. als Filmsimulationen) mit sich bringt, die den Aufnahmen eine eigene Note geben können.

Nach den Experimenten mit verschiedenen RAW-Konvertern habe ich mich zum Jahresende 2018 entschlossen, die recht teure Vollversion von Capture One Pro12 zu kaufen. Der Hauptgrund war, dass ich mit meinen RAW-Entwicklungen der Fujifilm-Dateien in Lightroom Classic CC nicht (mehr) zufrieden war. Der zweite Grund lag in der Unabhängigkeit von einem Zwangs-Abonement. Die Beiträge ab Punkt 18 sind daher „Dunkelkammer-Übungen“ mit Capture One, mit denen ich diesen RAW-Konverter durch Einsatz bei sehr unterschiedlichen RAW-Dateien näher kennen lernen wollte.

Nachdem ich unter Punkt 7 schon einmal über erste Erfahrungen mit der Digitalisierung von Farbnegativen berichtet habe, werden unter Punkt 24 und 26 Scanergebnisse jahrzehnte alter Schwarz-Weiß-Negativ-Filme demonstriert und Möglichkeiten der digitalen Weiterbearbeitung ausgelotet. Bei Punkt 25 geht es noch einmal über die Digitalisierung eines Farbnegativfilmes – in einer anderen Auflösung und von einem anderen Anbieter.

 

  1. Zingst im eisigen Februar
  2. Darßer Ort
  3. Westerburg im Huy
  4. Eisbäume im Nebel bei Goslar
  5. Emma mit 105 mm Makro
  6. Schlittenhunderennen in Clausthal-Zellerfeld
  7. Jakob in Kodacolor Gold
  8. Fremde Federn
  9. Kaiserfrühling oder Pfingstfestspiele 2007 in Quedlinburg
  10. Schnee im Hochmoor
  11. Im Händelhaus
  12. Autochrome – Border
  13. Feld mit Mohn und Kornblumen
  14. Darsser Weststrand im Februar
  15. An der Rennbahn
  16. Bei den Kranichen
  17. Ein Schritt zurück, um voranzukommen
  18. Split-Tonungen
  19. Die Steinesammlerin
  20. Schwärzer als Schwarz
  21. Die Teufelsmauer
  22. Die Putten der Roseburg
  23. Leuchtende Strandsteine
  24. Altlasten
  25. Zu Ostern auf Kreta
  26. Kein Aqua alta