Nachmittagsrunde

Schlittenfahren in Diekholzen.

Es war wieder eine kleine Runde angesagt. Aber wir wollten auf jeden Fall noch einmal einige Schritte durch den Schnee im Hellen machen. Als wir noch am Harz wohnten, waren Schnee und Frost im Winter selbstverständlich. Ab Mitte Oktober war dort mit der ersten Schneeperiode zu rechnen. Manche Winter reichten dann bis in den April. Auf jeden Fall hatten wir dort jedes Jahr „unseren“ Schnee. Tatsächlich ist der Schnee in den Wintermonaten auch dasjenige, was meine Frau und ich in unserer neuen Heimat am meisten vermissen. Bei dieser Nachmittagsrunde sahen wir erstmals einen Schneepflug, der die größeren Straßenzüge des Wohnviertels räumte. Die kleinen Gassen und Spielstraßen blieben davon ausgenommen. Nach unserer Rückkehr hatten sich dann vor dem Haus und auf der Straße wieder die gleichen Schneewehen aufgetürmt wie zuvor in der Nacht, nur nicht ganz so hoch. Nachdem jeder seine Abschnitte zum zweiten Mal freigeräumt hatte, wurden dann in einer konzertierten Aktion der Nachbarschaft die unteren Abschnitte des Wacholderinges geräumt, die Allen die meisten Sorgen für die Zu- und Abfahrt zu den höher gelegenen Bereichen bereitete.


Notizblog

Um den dunklen Himmel mit seinen tief hängenden, dichten Schneewolken angemessen umzusetzen und um andererseits die Zeichnung im Schnee am Boden nicht zu verlieren, habe ich diesmal eine kontrastarme Entwicklungsvariante gewählt, bei der weder eine Anhebung der Lichter, noch eine Absenkung der Tiefen eingestellt wurde. Die RAW-Dateien wurden innerhalb von Capture One in der Einstellung „Auto“ belassen und im Farbmenü die Schwarz-Weiß-Umwandlung aktiviert sowie über die verschiedenen Farbregler modifiziert; Absenkung von Rot, Cyan und Blau. Danach wurden die Lichter leicht abgesenkt, die Klarheit dagegen etwas angehoben, mehr nicht.

 

 

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