Ortsausgang

Richtung Söhre.

Usprünglich hatte ich vorgehabt, heute früh aufzustehen, Richtung Osten zu fahren und die Schneelandschaft der näheren Umgebung in der goldenen Stunde zu fotografieren. Das mit dem Aufstehen war mir am arbeitsfreien Wochenende auch problemlos mit Hilfe unseres vierbeinigen Weckers gelungen. Als ich auf dem Außenthermometer sah, dass draußen 20 Grad Frost herrschten, entschied ich mich zunächst für einen weiteren Kaffee, um dann in Ruhe die X-Pro3 mit dem 50-140 mm / f 2,8 sowie die X100V mit dem 23 mm / f 2,0 mit aufgeladenen Akkus zu versorgen und die Einstellungen im Q-Menü (meine häufigste Fehlerquelle) noch einmal zu überprüfen. So habe ich mich erst etwa 1 Stunde später aufgemacht. Das Licht, die Sonne und die klare, eisige Winterluft waren herrlich. Im Laufe des Vormittags traf ich noch zwei Fotografierende, die ebenfalls der Kälte trotzten. Erst sehr viel später hatten sich zunächst Hundebesitzer mit ihren Vierbeinern und dann auch weitere Spaziergänger in die sonnige Feldmark zwischen Diekholzen und Söhre aufgemacht.


Notizblog

An der X-Pro3 hatte ich die Belichtungskorrektur auf + 2/3 Blende eingestellt, um bereits bei der Aufnahme der Tendenz zur Unterbelichtung bei dem sehr hellen Umgebunsglicht entgegenzuwirken. Bei der Mehrzahl der Schneefotos musste ich dennoch in Capture One eine weitere Belichtungskorrektur von +0,2 bis +0,6 Blendenstufen vornehmen. Lediglich bei den Aufnahmen gegen den dunkleren Wald im Hintergrund habe ich um -0,3 Blenden gegenregeln müssen. Allen RAW-Dateien wurde in Capture One die Kurve „Film – Standard“ zugewiesen. Weitere Anpassungen erfolgten nur in minimaler Weise (Anhebung von Kontrast, Klarheit und Dehaze einstellig bis maximal 6). Der Weißabgleich und die Farbsättigung wurden in der kameraseitigen Einstellung belassen.

 

 

 

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