Fujilux 23 mm

Ich hab´s getan!

Ein gebrauchtes, aber gut erhaltenes FUJINON XF 23mm F 1.4 R ist vor einigen Tagen bei mir eingetroffen. Es war über eBay Kleinanzeigen annonciert worden. Mit dem vertrauenserweckenden Verkäufer aus Worms wurde ich nach kurzem eMail-Verkehr rasch einig und so ist das Objektiv zu einem angemessenen Preis per Post zu mir gekommen. Das Äußere ist einwandfrei, ebenso die Mechanik und der Autofokus.

Im Gebrauch war es sofort vertraut. Bietet es doch die gleiche geniale Einrichtung, durch Vor- und Rückschieben des Fokusringes zwischen Autofokus und manuellem Fokus umzuschalten – was meiner zunehmenden Vorliebe für das manuelle Fokussieren (wie ich es mir vom 16er angewöhnt habe) sehr entgegenkommt.

Entsprechend der Beschreibung „höchste Zeit“ für die Summicron-Objektive von Leitz müsste das hier lauten „höchstes Licht“ für die Summilux-Reihe oder mit wenig einfallsreicher Sprachakrobatik halt „Fujicron“ bzw. „Fujilux“

Nun sollte das Objektiv zeigen, was es optisch drauf hat und es musste alles Banale herhalten, was vor die Linse kam und zwar offenblendig (f 1,4) oder nahezu offenblendig (f 1,8). Bisher bin ich hiermit zufrieden. Von der anfänglichen Knips-Orgie im folgenden einige Beispiele – natürlich konvertiert in SW und mit viel tiefem Schwarz.

Die RAW-Entwicklung erfolgte in Capture One. In Silver Efex kam erstmals das Preset „voller Kontrast und Struktur“ zum Einsatz, das aber zur Durchzeichnung der Lichter in den Spitzlichtern reduziert wurde, bei gleichzeitiger Schwarz-Verstärkung. Die JPG-Konvertierung der TIF-Dateien geschah wieder mit einer Bildgröße von 1800 x 1200 px und einer Qualitätseinstellung von 69%. Die Dateigröße für das Web reicht somit von 134 bis 365 KB.

 

 

 

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