Auf 56 Räderpaaren unterwegs

Richtung Diekholzen.

Der zweite 290 Tonnen schwere Trafo wartet am Hildesheimer Hafen auf den Transport zum Umspannwerk in Lamspringe. Zuvor war bereits das erste Exemplar dieser schweren Fracht mit einem nahezu 90 Meter langen Schwertransporter in drei Nächten vom Hafen aus an sein Ziel gebracht worden. Vor der dritten Transportnacht war eine Haltepause in Diekholzen notwendig. Dadurch wurden wir erstmals auf dieses Geschehen aufmerksam. Die Ortsdurchfahrt wurde hierfür gesperrt und der Verkehr musste vorübergehend umgeleitet werden. Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung berichtete davon. Nach meinem Hafenrundgang kam ich heute unvermittelt auf die Vorbereitungen für den Abtransport des kolossalen Transportgespannes hinzu. Wenn ich richtig gezählt habe, dann wird die Last auf insgesamt 56 Doppelräder verteilt, die Zugmaschine dabei nicht mitgerechnet. An der ersten Kurve lagen schon zahlreiche dreieckige Rampen, um die Bordsteinkanten zu schützen, über die Bürgersteige waren Zentimeter dicke Stahlplatten gelegt. Damit war klar, die erste Kurve „kriegt er  nicht“. Die Vorstellung, dass dieser lange Schwertransport präzise durch die Nordstadt, über das Land und dabei auch über die kurvenreiche Strecke des Roten Berges gesteuert werden muss, erzeugt einen großen Respekt vor der notwendigen Präzision.


Notiz-Blog

In Fortsetzung meiner Experimente zu den Filmsimulationen in Capture One 20 habe ich mich bei der RAW-Entwicklung angesichts des tiefen, leuchtenden Rots am Transporter für Fujifilm Velvia (VIVID) entschieden. Für die SW-Bilder habe ich wieder Fujifilm MONOCHROME + R Filter gewählt. Bis auf einzelne leichte Modifikationen am Ausschnitt, der Ausrichtung habe ich auf weitere Eingriffe verzichtet – insbesondere keine Anhebung der Regler für Klarheit, Struktur, Sättigung und Kontraste. Lediglich das Beitragsfoto ist eine differenzierte SW-Konversion in Capture One, ausgehend von Film – Standard und der SW-Umwandlung mittels der RGB-Regler.

 

 

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