Bunt wie ein Pfau

Selentonung.

Primär wollte ich heute auf „Großwildjagd“ gehen; zumindest fotografisch. Doch sind wir gleich zu Beginn unseres Rundganges durch das Wisentgehege bei Springe so freundlich von den bunten Pfauen begrüßt worden, dass wir uns dort erst einmal auf eine Bank setzen mussten, um uns von den farbenprächtigen Gockeln beeindrucken zu lassen.

Bei einigen Aufnahmen hatte ich bereits schon SW-Versionen im Kopf, diesmal mit einer durchgehenden mittleren Selentonung. Durch Weglassen der Farbe sollten mehr die grafisch-strukturellen Elemente betont werden.


Notizblog

Ich wollte das geradezu fluoreszierende Leuchten der Farben Blau, Gelb und Grün, sowie ihrer Zwischentöne betonen. Deswegen habe ich die Filmsimulation „Fujifilm Velvia (Vivid)“ bei den Basismerkmalen von Capture One gewählt und dann die Farbsättigung noch einmal leicht erhöht (Stufe 7).

Vielleicht hätten die SW-Bilder eine etwas höhere Grundhelligkeit haben können. Dann wäre aber das Schwarz der Pfauenaugen (hier auch in der zweifachen Bedeutung) weniger knackig und satt gewesen. Beim Anheben der Kontaste waren mir davor die Weißanteile zu sehr „ausgefressen“. Ich hatte verschiedene Tonungen in C1 versucht, die mir alle nicht gefielen. So kam innerhalb von Silver Efex die Stufe 2 der Selentonung zur Anwendung; abgeschlossen mit einem zart angedeuteten Rahmen (Variante 10).

 

 

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