Badestunde

Beobachtungen von der Bärenbrücke.

Das Gehege, das sich 2 Braunbären und einige Wölfe teilen, ist so groß, dass die Wölfe überhaupt nicht zu sehen waren. Auch der dunklere der beiden Braunbären war kaum mit seinem braunen Rücken im tiefen Dickicht wahrzunehmen. Dagegen konnten wir gleich, nachdem wir die langgezogene Beobachtungsbrücke erklommen hatten, an einer offensichtlich genüsslichen Braunbären-Badestunde teilhaben. Allein von der Größe der Anlage hat man den Eindruck, dass die Tiere hier mehr Freiraum haben als z.B. der Eisbär, den wir zuletzt im Zoo Hannover bedauert hatten. So flauschig und tapsig die großen Tiere auf den ersten Blick auch wirken mögen, lassen die Wendigkeit und die langen Krallen nichts Gutes für ein direktes Gegenüber erwarten.


Notizblog

Obwohl die Bärenfotos im Brennweitenbereich von 300-400 mm, was im Kleinbildformat 400 – 600 mm entspricht, durchweg mit einer Belichtungszeit von 1/250 Sekunden belichtet wurden, boten sich in der gesamten Serie kaum Verwacklungsunsschärfen, die zum Ausschluss führten. Bei allen Bildern dieser Auswahl handelt es sich um Crops der Originalaufnahmen, bei denen lediglich die Regler für Klarheit und Struktur sowie Schärfung etwas stärker angehoben wurden. Wenn man zudem berücksichtigt, dass durchweg bei offener Blende fotografiert wurde, kann man alles in allem mit der optischen Qualität und der Effektivität der integrierten Bildstabilisierung zufrieden sein. Den wiederholt beschriebenen Einbruch der optischen Zeichnung bei längster Brennweite kann ich bei diesem Exemplar bisher noch nicht nachvollziehen.

 

 

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