Eierspeise

Flinke Gesellen.

Als wir zu den Waschbären gelangten, bekamen wir noch das letzte Gerangel der munteren Tiere um die restlichen Eier in den verteilten Kartons mit. Es war offensichtlich ihre Mittagsmahlzeit und es herrschte das lebhafteste Treiben aller Tiere, die wir an diesem Tage beobachtet hatten.


Notizblog

Bei diesen umtriebigen Gesellen, habe ich meine optimistische Einstellung „Auto 3“ an der X-Pro3, mit der längsten Verschlusszeit von 1/250 Sekunde, revidieren müssen. Bei den gegebenen Verhältnissen aus Licht, maximaler Brennweite des Objektives und Bewegungsaktivität der Tiere war ich eindeutig überfordert. Zum einen bin ich bei der relativen Nahdistanz der flinken Gesellen kaum mit dem Fokussieren hinterher gekommen und zum anderen war neben der eigenen Verwacklunsgunschärfe auch die Bewegungsunschärfe der Tiere selber ein Problem. Ab hier habe ich also der Zeitautomatik, trotz der hoch wirksamen Bildstablisierung im Telezoom, eine längste Belichtungszeit von 1/400 Sekunden vorgegeben und bei den Freihandaufnahmen in Kauf genommen, dass die auf Auto-ISO belassene Empfindlichkeit (war dennoch immer kleiner als ISO 500) etwas höher gehen könnte.

An den Feinstrukturen der Gesichter sieht man genau, wann der Fokus richtig sitzt und keinerlei Bewegungsunschärfe vorliegt. Bei einigen Aufnahmen mit korrektem Fokus, aber leichter Unschärfe, die mir dennoch gefielen, habe ich die übliche Schwarz-Weiß-Mogelei vollzogen und eine eher weiche SW-Entwicklung {Vollständig dynamisch (weich)} als Ausgangsbasis in Silver Efex Pro gewählt; als wäre alles so beabsichtigt. Als Farbpreset wurde in Capture One die Kurve „Film – Standard“ bei den Basismerkmalen gewählt.

 

 

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