Graffiti – NR. 6

Sonniger Wahlsonntag im 2. Corona-Herbst.

Von „finsterer“ Entschlossenheit wird heute abend gesprochen, wenn es darum geht, bis zum Jahreswechsel eine Regierungskoalition auf Bundesebene zu bilden. Die Ergebnisse stehen noch nicht fest, dennoch ist in Kommentaren zu vernehmen, die Bundesrepublik wird „bunter“.

Der sonnige Vormittag ließ die Graffitis an der Garagenzeile neben dem Ostbahnhof Hildesheim tatsächlich bunter erscheinen als in den letzten bedeckten Tagen. Nach mehr als einem halben Jahr wurde eine neue Bestandsaufnahme notwendig. Dabei waren wieder die Fujifilm X-Pro3 mit dem Fujinon 10-24 mm/f4.

Die Graffiti-Serie entstand durchweg bei 10 mm Brennweite (entspr. 15 mm bei Kleinbild). Beim Blick „über den Zaun“ wurde dagegen der Spielraum des Zoomobjektives bis 24 mm Brennweite ausgenutzt.


Notizblog

Erstmals hatte ich an der X-Pro3 die Wasserwaage in der Sucheranzeige aktiviert. Dennoch waren die Seitansichten der Garagenwände mehr oder weniger in der Perspektive verzogen, weshalb als erster Bearbeitungsschritt die Trapezkorrektur innerhalb von Capture One war. Die übrigen Eingriffe bei der Belichtung, dem HDR-Ausgleich, der Farbsättigung und Klarheit wie Struktur wurden von den vorghergehenden Graffiti-Serien im wesentlichen unverändert übernommen. Wieder waren nur mit zusätzlichen Ebenen-Korrekturen die ungleiche Belichtung durch den schrägen Sonnenstand wie auch die hellen Reflexe auf den metallischen Farben zu beherrschen.


 

 

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